Am 23. Juli 1973 wurde ich in Löningen geboren und wuchs gemeinsam mit zwei jüngeren Schwestern auf einem kleinen Bauernhof in Lindern auf. Ich habe drei Kinder und lebe in Löningen.

Nach dem Abitur am Copernicus-Gymnasium Löningen studierte ich Rechtswissenschaften in Osnabrück. Anschließend war ich von 2000 bis 2011 als selbstständige Rechtsanwältin in meiner Kanzlei in Lindern tätig und vertrat insbesondere Handwerker in Fragen des Baurechtes. 2011 übernahm ich als Geschäftsführerin die Leitung des Kreislandvolkverbandes Vechta.

Seit dem 24. September 2017 vertrete ich als direkt gewählte Abgeordnete die Interessen der Menschen im Oldenburger Münsterland im Deutschen Bundestag in Berlin.

Mein ehrenamtliches Engagement

Ich engagiere mich ehrenamtlich im Oldenburger Pferdezuchtverband e. V. und bin Mitglied des Vorstandes.

Politisches Engagement

Ich bin Mitglied im Bundesfachausschuss für Umwelt und Landwirtschaft der CDU.

Darüber hinaus bin ich Vorsitzende des CDU Landesverbandes Oldenburg, des CDU Kreisverbandes Cloppenburg und des CDU Stadtverbandes Löningen.

Am 22. November 2019 wurde ich zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU Deutschland gewählt.

Positionen

Ländliche Räume

Über die Hälfte der Menschen in Deutschland leben auf dem Land, auch ich lebe dort. Das Oldenburger Münsterland ist meine Heimat. Deshalb setze mich für lebendige und attraktive Regionen ein, in der die Menschen leben und arbeiten können.

Freisprechung bei der Firma Haske am 30. Juni 2018Mein Wahlkreis – das Oldenburger Münsterland –  ist ein Flächenwahlkreis, geprägt von der Agrarwirtschaft und dem Mittelstand, eine prosperierende Region.

Damit die ländlichen Räume eine Zukunft haben, lebendig und lebenswert bleiben, müssen die Weichen für eine lückenlose Infrastruktur gestellt werden. Das beinhaltet schnelles Internet, lückenloser Mobilfunk, aber auch eine wohnortnahe Versorgung von Kleinkindern bis Senioren.

Deshalb stehen für mich die Themen Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Landwirtschaft

Ich stehe für eine vielfältige Agrarstruktur mit Voll- und Nebenerwerbsbetrieben – egal ob konventionell oder ökologisch. Die Aufgabe der Politik ist es, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Einklang von Umweltschutz, Biodiversität, Artenvielfalt sowie des Tierwohls zu setzen.

Unsere Landwirte stehen vor vielen Herausforderungen. Der internationale Wettbewerb, aber auch steigende Anforderungen sorgen seit Jahrzehnten für einen Strukturwandel. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland um etwa 45 % reduziert. Bei den Schweinehaltern waren es in diesem Zeitraum sogar zwei Drittel. Hinzu kommt, dass auch die gesellschaftlichen Ansprüche steigen.

Unser Klima, unsere Böden und Gewässer – wie auch eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt – müssen wir für nachfolgende Generationen bewahren und schützen.

Die Landwirtschaft prägt unsere Kulturlandschaft, die Natur und unsere ländlichen Räume. Außerdem leisten unsere Landwirte einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherung und verdienen unsere Anerkennung und gesellschaftliche Akzeptanz.

Tierschutz

Deutschland hat im weltweiten Vergleich vorbildliche Standards im Tierschutz, die in vielen Bereichen über EU-Vorgaben hinausgehen.

Das bedeutet aber nicht, dass wir das Ziel erreicht haben. Es geht darum, den Tierschutz kontinuierlich zu verbessern. Das gilt für die private Haltung von Tieren, den Tierhandel im Internet oder auf Börsen, aber auch für die Nutztierhaltung von der Geburt bis zum Schlachthof.

Nicht immer führen schärfere Gesetze zu mehr Tierschutz. Eine Folge können auch Betriebsaufgaben oder eine Verlagerung ins Ausland sein. Bei politischen Entscheidungen ist es für mich daher besonders wichtig, mögliche Folgen umfassend zu berücksichtigen.

Ganz klar: Das Wohl der Tiere ist nicht verhandelbar.

Ehrenamt

Für den sozialen Zusammenhalt, insbesondere in ländlichen Regionen, sorgen die vielen Ehrenamtlichen in Verbänden, Vereinen, kirchlichen und sozialen Projekten. Die ehrenamtliche Arbeit verdient Anerkennung und Unterstützung. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, diese Lust auf ehrenamtliches Engagement zu stärken und politisch zu fördern, denn durch ihren Einsatz halten die vielen Ehrenamtlichen unsere Gesellschaft zusammen.

Internationale Frauenpolitik

Frauenrechtskonvention bei den Vereinten Nationen in New York

In vielen Ländern der Erde ist die Gleichstellung von Frauen und Männern alles andere als selbstverständlich. Mir geht es um das Aufbrechen eines gesellschaftlichen Rollenbildes und um die Abschaffung der Diskriminierung im Alltag, die Unterdrückung und die Gewalt gegen Frauen. Es gibt hier noch viel zu tun.

In unserer Gesellschaft, in der Wirtschaft und besonders auch in der Politik ist die Erfahrung und Expertise von Frauen unverzichtbar. Um Frauen einen besseren Zugang in diese Bereiche zu ermöglichen, setze ich mich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die berufliche Förderung von Frauen ein.